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„Bei jeder Nachricht überlegen wir, ob da ein Ratgeber-Aspekt drinsteckt“




Britta Hinkel ist Redakteurin für das Ressort „Ratgeber“ bei der Thüringer Allgemeinen. Von Dienstag bis Samstag erscheint dort jeweils täglich eine Ratgeberseite. Jeden Montag werden zwei Seiten abgedruckt, die ausschließlich Themen für „ältere Menschen“ gewidmet sind und nicht unter „Ratgeber“, sondern unter „Senioren-Journal“ firmieren. >>>



Facebook: Nützlich oder pure Zeitverschwendung?




Neben nützlichen journalistischen Publikationen finden sich im so genannten WEB 2.0 vermehrt Angebote, die der Nutzer als hilfreich wahrnehmen kann. Wie nutzwertig ist das breite Angebot, das sich hinter dem Namen Facebook verbirgt? Oder ist es eigentlich doch nur eine neue Form von Zeitverschwendung? >>>



Mit Brigitte durch die Generationen




Auf dem Zeitschriftenmarkt präsentiert sich die Brigitte aus dem Verlag Gruner + Jahr mit dreierlei Gesichtern – neben der „klassischen Frauenzeitschrift“, wie sie sich selbst bezeichnet, wollen die Ableger Brigitte Balance und Brigitte Woman Leserinnen aus allen Altersklassen mit Themen und nützlichen Tipps und Tricks für die Frauenwelt locken. Was steht drin und für wen sind sie geschrieben? Wie unterscheiden sich ihre Konzepte? Eine Durchschau. >>>



Wie ein Zuschauer-Thema ins Fernsehen kommt




In Verbrauchersendungen wirken die Beiträge meist, als könnten sie einfach produziert werden. Manche Fälle erweisen sich in der Umsetzung jedoch als harte Nüsse. Eine Verbraucherjournalistin gewährt Einblicke in ihre Recherchearbeit. >>>



Die wirklich praktischen Tipps kratzen nur an der Oberfläche




Wie viel alltagstauglicher Nutzen steckt in einer Zeitschrift, oder ist am Ende doch nur die Unterhaltung der größte Nutzen für den Leser? Anhand der Freizeit- und Gesundheitszeitschrift Fit For Fun möchte unsere Autorin feststellen, inwieweit Nutzwertzeitschriften tatsächlich dem Service- und Orientierungsgedanken gerecht werden. Eine Rezension. >>>



Der Warencharakter des Nutzwertjournalismus




Ratgeber- und Frauenzeitschriften wollen Lebenshilfe leisten, sie bedienen aber auch die marktwirtschaftlichen Interessen der Konsumindustrie. Welche Macht üben sie in der Gesellschaft aus? Klären sie auf, oder festigen sie alte Rollenverständnisse? Eine kritische Betrachtung. >>>



„Durch Nutzwert-Simulierung ein werbekombinales Umfeld produzieren“



Finanzpublikationen veröffentlichen Geldanlagetipps und empfehlen einzelne Aktien – nicht unbedingt zum Nutzen der Leser. Der Wissenschaftler und Journalist Thomas Schuster untersucht Wirtschaftskommunikation und erklärt im BLICKPUNKT-Interview, warum selbst langjährige Kenner der Finanzmärkte mit ihren Einschätzungen falsch liegen. >>>



Drei Wochen Abzocker




Anfang 2008 versprachen „Die Abzocker – Das sind ihre Tricks!“, dass der Zuschauer gegen alle möglichen Tricks immun werden und einiges lernen könnte. Das klingt nach großem Nutzwert. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Ein Selbstversuch.  >>> 



Unterhaltungsfaktor: Warentests




Seit seinem Wechsel vom ZDF zu RTL avanciert Marco Schreyl Schritt für Schritt zum Mann für Quotenfang und Unterhaltung. Neben diversen Sportveranstaltungen moderierte der Erfurter seit dem 4. Februar dieses Jahres die sieben Folgen der V - Die Verbrauchershow, in der er sich sonntagabends für die eindeutige Beweislage auch gern mal kopfüber an eine Europalette kleben lässt oder die Zuschauer vor gefährlichen Bohrmaschinen warnt.  >>>



Nutzwertjournalismus: Chance oder Gefahr?



Nutzwertjournalismus nützt dem Leser. Das kann doch nur gut sein – oder? BLICKPUNKT NUTZWERT hat bei zwei Medienkennern nachgefragt und ist auf zwei sehr unterschiedliche Ansichten gestoßen. Christoph Fasel sieht im Nutzwertjournalismus den Schutz vor PR-Fallen, einseitigen Informationen und Intransparenz. Thomas Leif sagt hingegen, die Grenze zwischen Nutzwertjournalismus und PR werde viel zu oft überschritten.

  • Interview mit Thomas Leif >>>
  • Interview mit Christoph Fasel >>>


Der Keiler rauscht - was tun?



Ein Keiler ist erlegt. Der Jäger nähert sich dem Tier und bemerkt, dass dieses stinkt. Klarer Fall: Der Keiler rauschte, war also paarungsbereit. Kann man das Fleisch trotzdem essen? In der Jäger-Zeitschrift steht, was nun zu tun ist. >>>




Großbritannien – Beilage: Nutzwert


Im Cool Britannia ist auch der Nutzwertjournalismus ein bisschen kälter: Refrigerator-journalism wurde er von seinem Pionier getauft. Die Erklärung gibt es hier. >>>



Service oder Unterhaltung?



Aus 70 Prozent Information und 30 Prozent Unterhaltung besteht das mittägliche Lifestyle-Magazin Avenzio auf Pro Sieben, sagt zumindest Pressesprecher Patrick Kügle. BLICKPUNKT schaute eine Woche lang Auswanderer-Schicksale und Hinweise der „Deko-Künstler“ – und kam zu einem etwas anderen Ergebnis. >>>




Hält, was sie verspricht: Die Zeitschrift MyJob


Mit MyJob geht es bergauf mit dem Job. Das zumindest verspricht die Zeitschrift ihren Lesern. Grund genug für BLICKPUNKT, einen näheren, subjektiven Blick auf die noch recht junge Zeitschrift zu werfen. >>>



Spannung für die Rasenkante



Spätestens seit der Fußball-WM wissen wir, das Rasen nicht einfach irgend ein Gras ist. Wie kann nun der Kleingärtner das Expertenwissen auf seiner Parzelle anwenden? Eine Sonderausgabe von Gärtnern leicht gemacht zeigt dem Gartenfreund, wie er die Kante seines Rasens „spannender“ aussehen lässt. >>>



Sonderreporterin, Seelsorgerin, Anwältin



Falsche Rechnungen, verschlampte Pakete, fehlende Ausweise – mehr als 100 Hilferufe erreichen die Leserredaktion des Berliner Kurier täglich. Wenn der normale Bürger nach einer Endlosschleife mit 'Bitte Warten'-Ansagen bei nicht  zuständigen Callcenter-Mitarbeitern landet, greifen Birgit Fischer und ihre Kolleginnen ein. Ein Service-Konzept, das vor allem bei älteren Menschen gut ankommt.  >>>



Das Geheimnis eines bärigen Gesichtsausdrucks



Teddybären aus dem Kaufhaus? Sie sind für Künstlerin Petra Schöpe Massenware ohne individuelles Aussehen. Deshalb näht die 38-Jährige Bären mit spezifischem Gesichtsausdruck. Und erklärt den Lesern des „BärReports“, wie es geht. >>>



Die Koffer gepackt und los geht´s



Von Tipps, wie man die große Liebe findet, bis hin zu Ratschlägen, welche Beerdigungsinstitute die besten sind – nutzwertige Artikel gibt es über fast alles. Und hier ist eine ganz neue Idee. >>>



Service-Journalismus bei der Agentur



Von Krankheiten bis hin zu Bewerbungsphotos – bei einem Themendienst, der sich auf Service spezialisiert hat, schreiben die Agenturjournalisten über die unterschiedlichsten Themen. Andrea Wismath im Gespräch mit BLICKPUNKT NUTZWERT über den Agenturalltag beim Themendienst Global Media Services der dpa.  >>>



In vier Tagen zur eigenen Heimatkrippe



Kaum zu glauben, dass sich jemand in der strapaziösen Vorweihnachtszeit vier volle Tage Zeit nimmt, um eine Heimatkrippe zu basteln. Doch für die Unentwegten bringt die Zeitschrift Selbst ist der Mann jedes Jahr eine ausführliche Bauanleitung – und trifft dabei den Geschmack ihrer Leser. >>>



Die zehn Gebote für die Vorweihnachtszeit



„VG hjelper deg“ („VG hilft dir“) ist die Überschrift einer Doppelseite in der Heftmitte von Norwegens auflagenstärkster Tageszeitung. Die Norweger finden Service-Journalismus vor allem in dieser und den anderen Boulevardzeitungen. Weil VG ihre Leser darum bittet, ihr Tipps zu geben und Fotos zu schicken, gilt sie als Vorbild für viele deutsche Zeitungen, die ein Leserreporter-Projekt planen. >>>




Leipziger Kinder auf Trab halten


Nutzwert steckt auch in regionalen Zeitschriften wie dem kostenlosen Leipziger Stadtmagazin Schlawiner. Es ist ganz auf Kinder und Familie ausgerichtet und testet Schwimmbäder und Kaufhäuser auf Kinderfreundlichkeit. Mit privater Initiative und kleinstem Budget gründeten zwei Journalistinnen von eineinhalb Jahren das erfolgreiche Magazin. >>>



„Experten mit Fragen bombardieren“



Seit 15 Jahren hilft die Ratgeber-Seite der Thüringer Allgemeinen den Lesern, ihren schwierig gewordenen Alltag zu meistern. „Der Ratgeber hat endlich das Klischee von Haushaltstipps für Mutti abgelegt“, sagt Redakteurin Britta Hinkel. Inzwischen hat das Ressort auch innerhalb der Redaktion eine souveräne Position erreicht. >>>




Wer glaubwürdig sein will, muss Werbung und Journalismus trennen


Das Pendel wird irgendwann zurückschlagen, die Vermischung von redaktionellem Inhalt und Werbung abnehmen, sagt Heike van Laak voraus. Drei Fragen an die Sprecherin der Stiftung Warentest. >>>



Spanien – Service gibt’s nur gratis



Service ja - bezahlen nein. So präsentiert sich Nutzwertjournalismus in der spanischen Tagespresse. Denn vor allem die Gratiszeitungen glänzen mit Nutzwertigem, das über das Tageshoroskop hinaus geht. >>>



Wir melden uns – versprochen!



Ist es die englische Höflichkeit, auf Recherche-Anfragen per E-Mail nicht zu antworten? Warum erfährt man auch am Telefon nichts? Immerhin, selbst wenn die Angerufenen nichts sagen wollen oder dürfen – zu einem „das tut mir furchtbar Leid“ reicht es immer.  >>>




Mit Speck fängt man Mäuse – und mit Boilies Karpfen


Sie sehen aus wie Mozartkugeln, das Rezept erinnert an Spätzle oder Plätzchen. Doch was die Fachleute der Zeitschrift Fisch & Fang hier kochen, sind spezielle Köder für Karpfen. Schließlich sind diese Feinschmecker und geben sich nicht mit Mais oder Würmern zufrieden.  >>>



Was darf Satire?



Auf diese Frage folgt seit Tucholskys Ausspruch fast immer die gleiche Antwort: alles! Die Satire darf alles. Doch – ihre Grenzen liegen in den gesetzlichen Regelungen und den moralischen Werten. >>>

Willkommen


zum BLICKPUNKT Nutzwert. Dieses Magazin über Nutzwertjournalismus will Ihnen zeigen, dass dieser spezielle Journalismustyp farbig, vielfältig und dynamisch ist. Es erwarten Sie Einblicke in Ratgeber-Redaktionen, Hintergründe über Service-Journalismus, Sie lesen Bemerkenswertes über sehr spezielle nützliche Zeitschriften und werfen ein Blick über den nationalen Tellerrand ins europäische Ausland. Viel Spaß dabei!
Andreas Eickelkamp

Über uns


Die Autorinnen und Autoren dieses Medienmagazins studieren an der Uni Leipzig Journalistik im Hauptstudium. In verschiedenen Lehrredaktionen erstellten sie die Beiträge für den BLICKPUNKT (März 2007, April/Juli 2008, September bis November 2009). Weitere Infos: Impressum.

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