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Lehre an der Universität LeipzigSeminar „Methoden der praktischen Journalismusforschung – Begleitseminar Forschungsprojekt“ (Master-Sudium) Seminar „Praxis des Nutzwertjournalismus und Schreibwerkstatt (Print)“ (Hauptstudium) Seminar „Nutzwertjournalismus zwischen Gemeinwohl- und PR-Interessen“ (Hauptstudium) Seminar „Zeitschriftenjournalismus: Nutzwert und Special Interest“ (Hauptstudium) Seminar „Schreibwerkstatt Nutzwertjournalismus (Print)“ (Hauptstudium) „Berufsfeld Nutzwertjournalismus“ (Lehrredaktion, Hauptstudium) Projektseminar (Hauptstudium) „Nutzwertjournalismus aus der Sicht der Rezipienten“ Seminar „Praxis des Nutzwertjournalismus“ (Hauptstudium) Projektseminar „Qualität von Ratgeberseiten in Zeitungen“ (Hauptstudium) Seminar „Nutzwertjournalismus in Zeitschriften“ (Hauptstudium) Aus dem Themenspektrum Übungen Seminar „Methoden der praktischen Journalismusforschung – Begleitseminar Forschungsprojekt“ (Master-Sudium)Das Seminar „Methoden der praktischen Journalismusforschung“ ist als Begleitseminar für das Forschungsprojekt 1 gedacht. Hier werden insbesondere praktisch-empirische Methoden der Journalismusforschung konkret besprochen, geplant und eingesetzt. Dabei stehen verschiedene Formen der Befragung genauso im Mittelpunkt wie andere Verfahren wie Copy-Tests. Welche Instrumente eingesetzt werden können, wird anhand der konkreten Anforderungen des Forschungsprojekts diskutiert. Das Seminar versteht sich insbesondere als vorbereitendes Seminar für die Master-Arbeit. Seminar „Praxis des Nutzwertjournalismus und Schreibwerkstatt (Print)“ (Hauptstudium)Im Nutzwertjournalismus (etwa: Verbraucher-, Service-, Ratgeberjournalismus) erstellen Journalisten Beiträge, die die Rezipienten als konkrete und praktische Unterstützung für verschiedene Lebenslagen auffassen können. Im Seminar untersuchen wir zum einen anhand aktueller Beispiele, wie verschiedene Print-Gattungen (Frauen-/Männer-, Test-, Jugend-, Bastelzeitschriften etc.) Nutzwertjournalismus praktizieren. Zum anderen üben die Teilnehmer mit journalistischen Übungsstücken, die Besonderheiten der Themenumsetzung, Aufbereitung, Darstellung und Leseransprache umzusetzen. Die Teilnehmer schreiben als Hausaufgabe im Wochenrhythmus zwischen den Seminarterminen zehn Beiträge; diese werden am jeweils nächsten Seminartag besprochen. Zum Schluss schreiben sie einen Beitrag über das Berufsfeld Nutzwertjournalismus, der online veröffentlicht wird. Seminar „Nutzwertjournalismus zwischen Gemeinwohl- und PR-Interessen“ (Hauptstudium)Im Nutzwertjournalismus (etwa: Verbraucher-, Service-, Ratgeberjournalismus) erstellen Journalisten Beiträge, die die Rezipienten als konkrete und praktische Unterstützung für verschiedene Lebenslagen auffassen können. Von der gewollten oder faktischen Nähe zum Leser, Zuhörer oder Zuschauer verspricht sich auch die Konsumindustrie leichteren Zugang zu ihren Zielgruppen. Welche Interessen von Industrie und Handel sowie von Verbraucherschützern lassen sich in diesem Umfeld identifizieren? Wie unabhängig sind die Journalisten? Welches Ausmaß haben Schleichwerbung und PR-Einfluss? Welche Rolle spielen Leitlinien von Verlagen, Kodices von Presserat, Werberat und PR-Verbänden? Im Seminar analysieren wir einzelne Medien und Branchen. Seminar „Zeitschriftenjournalismus: Nutzwert und Special Interest“ (Hauptstudium)Innerhalb großer Themenfelder wie Familie/Leben, Sport, Computer/Kommunikation, Motor oder Musik behandeln Special-Interest-Zeitschriften jeweils ein verhältnismäßig kleines, abgrenzbares Themengebiet und bedienen damit ein homogenes Lesepublikum in einem privaten Lebensbereich (Freizeit, Hobby, Wissen). Die fast unüberschaubare Fülle der Titel reicht von Gesundheitsjournalen über Tier- und Wohnzeitschriften bis hin zu Film- und Psychologiemagazinen. Spezialzeitschriften setzen ihren Stoff häufig derart um, dass das Publikum ihn konkret verwerten kann und sich durch praktisch umsetzbare Handlungsempfehlungen und –anleitungen unterstützt fühlt. Im Seminar analysieren wir die Nutzwertkonzepte aktueller Special-Interest-Titel und entwickeln daraus umsetzbare Idealtypen nutzwertjournalistischer Präsentationsformen. Seminar „Schreibwerkstatt Nutzwertjournalismus (Print)“ (Hauptstudium)Im Nutzwertjournalismus (etwa: Verbraucher-, Service-, Ratgeberjournalismus) erstellen Journalisten Beiträge, die die Rezipienten als konkrete und praktische Unterstützung für verschiedene Lebenslagen auffassen können. Die Besonderheiten von Themenumsetzung, Aufbereitung, Darstellung und Leseransprache werden anhand beispielhafter Artikel aktueller Print-Titel analysiert. Die Teilnehmer schreiben als Hausaufgabe zwischen den Seminarterminen im Wochenrhythmus insgesamt mindestens zwölf Beiträge verschiedener Themen und Darstellungsformen, die am jeweils nächsten Seminartag besprochen werden. „Berufsfeld Nutzwertjournalismus“ (Lehrredaktion, Hauptstudium)Diese Lehrredaktion beobachtet Journalismus, hier: den Nutzwertjournalismus (ähnlich: Verbraucher-, Service-, Ratgeberjournalismus). Unter welchen Bedingungen arbeiten die Kollegen? Welche wirtschaftlichen, politischen oder publizistischen Abhängigkeiten bestehen? Wie sehen Beispiele gelungenen Nutzwertjournalismus aus? In diesem Themenfeld erarbeiten und redigieren die Teilnehmer Beträge, die in der Gesamtschau ein lebendiges und praxisnahes Bild dieses Berufsfeldes zeichnen sollen. In der Lehrredaktion übernehmen die Teilnehmer unterschiedliche redaktionelle Tätigkeiten und Funktionen. Die Beiträge veröffentlichen wir fortlaufend online, wobei wir onlinegerechte Präsentationsformen und -techniken berücksichtigen (ohne dass diese den Schwerpunkt des Seminars bilden). Außerdem konzipieren die Teilnehmer ein Print-Layout, in dem wir alle Artikel am Semesterende in Form eines pdf-Magazins zusammenstellen. Projektseminar (Hauptstudium) „Nutzwertjournalismus aus der Sicht der Rezipienten“Nutzwertjournalismus (ähnlich: Verbraucher-, Service-, Ratgeberjournalismus) will die Rezipienten in ihrem praktischen Leben unterstützen. Bei Themenauswahl und Umsetzung lassen sich Journalisten von ihrer Erfahrung und erprobten Routinen leiten, bekommen aber nur vereinzelt Rückmeldungen aus dem Publikum. Welche Themen erwarten die Leser? Wie möchten sie angesprochen werden, was halten sie für nützlich, was für überflüssig? Im Seminar erarbeiten wir eine Strategie für eine standardisierte schriftliche Befragung von Zeitschriften- und/oder Zeitungslesern, diskutieren sie im Vergleich zu vorhandenen Ansätzen der Leserforschung und prüfen sie auf ihre Einsatztauglichkeit. Ziel des Seminars ist, am Semesterende Fragebogen als valide Messinstrumente erstellt zu haben, die in der Praxis – möglicherweise in Zusammenarbeit mit einer Zeitung oder Zeitschrift – eingesetzt werden können. Von den Seminarteilnehmer/innen wird erwartet, dass sie bereits ein Grundlagenseminar der empirischen Methode Befragung besucht haben oder sich die nötigen Kenntnisse in den ersten Seminarwochen selbstständig aneignen. Seminar „Praxis des Nutzwertjournalismus“ (Hauptstudium)Eine Funktion des Journalismus ist (wieder) stärker in den Mittelpunkt des Interesses getreten: das Anliegen, den Leser, Zuschauer, Zuhörer oder Nutzer bei der praktischen Bewältigung seines Alltags zu unterstützen. In Zeiten der Medien-Krise hofft mancher Verlag oder Chefredakteur, mit verstärktem Nutzwert-Journalismus (ähnlich: Verbraucher-, Service-, Ratgeber-Journalismus) die Rezipienten enger an sein Medium zu binden. Im Seminar werden Konzepte und Darstellungsformen auf ihre Eignung untersucht sowie Haftungs- und andere rechtliche Fragen behandelt. Die Seminarteilnehmer erproben, welche Form dem Leser welchen Nutzen bringt und üben, Informationen in nutzwertige Artikel umzusetzen. Projektseminar „Qualität von Ratgeberseiten in Zeitungen“ (Hauptstudium)Dem Anschein nach schöpfen Tageszeitungen mit ihren Ratgeberseiten die Möglichkeiten des Nutzwertjournalismus unterschiedlich stark aus. Was aber macht eine „gute“ Ratgeberseite aus? Welche inhaltlichen und formalen Aspekte können die Redakteure berücksichtigen? Im ersten Teil des Projektseminars entwickeln wir Kriterien, mit denen sich die Qualität von Ratgeberseiten in Tageszeitungen darstellen lässt. Dazu werden unter anderem Experten und Redakteure qualitativ befragt. Im zweiten Teil wenden wir die Kriterien inhaltsanalytisch auf Fallbeispiele an. Die Ergebnisse werden interpretiert und mögliche Folgerungen für die Arbeit in den Redaktionen diskutiert. Seminar „Nutzwertjournalismus in Zeitschriften“ (Hauptstudium)Wintersemester 2004/05, Sommersemester 2004, Wintersemester 2004/04, Sommersemester 2003 Mit Inhalten, die über Information, Unterhaltung und Service hinausgehen, wollen Zeitschriften den Lesern zusätzlichen Nutzen und Entscheidungshilfen für den Alltag geben. Die Darstellungsformen reichen von Meinungsartikeln wie einer subjektiven Restaurantkritik bis hin zu umfangreichen Produkttests nach technischen Normen. Das Seminar gibt einen Überblick über eingesetzte Konzepte und Darstellungsformen (z. B. Tests, Infografiken, Ratgeber-Kurse, Schritt-für-Schritt-Anleitungen) und behandelt Haftungs- und andere rechtliche Fragen. Die Seminarteilnehmer analysieren, welche Form dem Leser welchen Nutzen bringen kann, und üben, Informationen in nutzwertige Artikel umzusetzen. Aus dem Themenspektrum
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