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AuftaktEine Funktion des Journalismus ist (wieder) stärker in den Mittelpunkt des Interesses getreten: das Anliegen, den Leser, Zuschauer, Zuhörer oder Nutzer bei der praktischen Bewältigung seines Alltags zu unterstützen. In Zeiten der Medien-Krise hofft mancher Verlag oder Chefredakteur, mit vermehrtem Nutzwert-Journalismus (ähnlich: Verbraucher-, Service-, Ratgeber-Journalismus; Definition und Abgrenzung siehe hier) die Rezipienten stärker an sein Medium zu binden. Andere warnen davor, dass bei einseitiger Nutzwert-Fixierung weitere wichtige Funktionen des Journalismus auf der Strecke bleiben könnten, etwa die Kontrolle der Mächtigen oder es dem Bürger zu ermöglichen, am politischen Meinungsbildungsprozess teilzunehmen. Wie viel Nutzwert brauchen die Medien? Wo schießen sie übers Ziel hinaus? Wie kann „guter“ Nutzwert-Journalismus überhaupt funktionieren? Dieses Internetangebot (im ständigen Ausbau) will die Spannweite dieses Journalismustyps aufzeigen, Vorschläge machen und zur Diskussion anregen. Einen Teil der Inhalte hat der Betreiber des Internetangebots gemeinsam mit Studentinnen und Studenten der Universität Leipzig (Journalistik/Kommunikations- und Medienwissenschaft) erarbeitet, wofür er ihnen an dieser Stelle herzlich dankt. Viel Spaß beim Blättern auf diesen Seiten. Herzlichst: Andreas Eickelkamp [Kontakt] |
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