Eine Jury der R+V-Versicherung hat den Preis „Die Service-Feder“ 2008 an zwei Ratgeber-Serien in Tageszeitungen vergeben. Den 1. Preis teilen sich der Kölner Stadt-Anzeiger und der Tagesspiegel aus Berlin. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis „für herausragenden Verbraucherjournalismus in Tageszeitungen“ ging je zur Hälfte an Nina Schmedding (Köln) und an Heike Jahberg (Berlin).
Nina Schmedding...
Die Finanzkrise und die Medien: In den Redaktionen gab es zu wenig Expertenwissen zu komplexen Finanzprodukten. Als Problem wurde der Spagat zwischen Risiko-Aufklärung und dem Vermeiden von Panikmache gesehen. Eine große Nähe vieler Journalisten zum Objekt der Berichterstattung erwies sich als Hindernis für objektiven Journalismus. Dazu kamen zu wenig Analysen und zu große Orientierung am...
Nach einem Bericht der Tageszeitung „Welt am Sonntag“ vom 19. Oktober soll in der WDR- Sendung „Servicezeit: Mobil“ (dienstags 18.20 - 18.50 Uhr) Schleichwerbung vorgekommen sein. Der Sender prüft weiter den Vorfall durch seine Hauptabteilung Revision.
Vier Wochen nach Bekanntwerden von möglicher Schleichwerbung in der WDR-Sendung „Servicezeit: Mobil“ kann der WDR noch kein Ergebnis seiner...
Der Musikproduzent Dieter Bohlen vermisst in der Bild-Zeitung Emotionen und Bauchgefühl, stattdessen enthalte sie zu viel Nutzwert. In einer online abrufbaren Blattkritik bemängelte er an der Ausgabe vom 10. November zahlreiche „verkopfte“, analytische oder zu lange Beiträge. Die Zeitung sei zu wenig boulevardesk, habe sich in den vergangenen Wochen zur „Ratgeber-Zeitung“ mit „unheimlich viel“,...
Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA/HSH) hat im November 2008 einen Sponsoring- und Werbeverstoß im Programm von Radio Hamburg sowie im Juni 2007 Schleichwerbung im RTL-Regionalprogramm und beim Kieler Rundfunksender Delta Radio festgestellt. Die Beiträge bewarben einen Elektronik-Großhändler, einen Internet-Shop und ein Hotel.
Im November beanstandete die MA/HSH einen Beitrag vom...
Die „Helmut Schmidt-Journalistenpreise“ für Verbraucherjournalismus der Direktbank Ing-Diba wurden vergeben. Mit dem ersten Preis wurden zwei Reportagen der „Stern“-Redakteurin Nikola Sellmair ausgezeichnet. Ihr Beitrag „Bioäpfel vom Ende der Welt“ beschreibt die 13.000 Kilometer lange Reise des Obstes von der südamerikanischen Plantage bis in den deutschen Supermarkt. In der Reportage „Das kurze...
Am 22. Oktober 2008 bot das Institut für Verbraucherjournalismus (ifv) ein Weiterbildungsseminar für Wirtschaftsjournalisten an - Thema: die Finanzkrise, Sponsor: ein Unternehmen der Finanzwirtschaft. Wie unabhängig kann das Seminar sein? Drei Fragen an den Institutsdirektor Prof. Dr. Christoph Fasel:
Welche nutzwertigen Ergebnisse hatte Ihr Seminar "Finanz-Krisen-Check für...
Drei Tage vor Einsendeschluss ruft die R+V-Versicherung Journalisten noch einmal auf, sich an ihrer Ausschreibung zum Journalistenpreis "Die Service-Feder" zu beteiligen. Sie will Tageszeitungsbeiträge mit Service- oder Ratgebercharakter auszeichnen, die Risiken in Alltag und Freizeit behandeln. Die als unabhängig bezeichnete Jury wird von einer Mitarbeiterin der Versicherung geleitet....
Gratis und ungefragt (Bitte-keine-Werbung-Aufkleber ignorierten die Postboten) erhielten heute Berliner Haushalte die "Wochenend-Extra"-Ausgabe der Berliner Morgenpost (Axel-Springer-Verlag). Die Zeitung hat 20 Seiten im Format 40 x 29 Zentimeter.
Neben einigen halbaktuellen Beiträgen gibt eine Service-Doppelseite einen Überblick über "beliebteste Wochenmärkte in den Bezirken", kommende...
Die „WISSENSWERTE“, das Bremer Forum für Wissenschaftsjournalismus, geht vom 17. bis 19. November 2008 in Bremen in die fünfte Runde. Insgesamt 1.714 Kongressteilnehmer nutzten als Teilnehmer bisher das Forum für Wissenschaftsjournalismus.
Am Montag, den 17. November 2008 geht es von 14.30 bis 16 Uhr im Congress Centrum Bremen auf der Bürgerweide unter anderem um die Frage „Teste die...
Das Institut für Verbraucherjournalismus (IFV) an der SRH-Hochschule für Wirtschaft und Medien in Calw unter Leitung von Prof. Dr. Christoph Fasel bietet in Verbindung mit Verbraucherschützern und Journalistenkollegen nutzwertige Seminare für Wirtschafts- und Finanzjournalisten an. Sponsor ist die Versicherungsgruppe von Karstadt Quelle.
Das nächste Seminar findet statt am Freitag, 12. September...
Das Medienmagazin Zapp (NDR) berichtet darüber, wie einfach es für Unternehmen und PR-Agenturen ist, als redaktionelle Beiträge getarnte Werbung im Hörfunk zu platzieren. So sei der Beitrag eines Immobilienportals bundesweit als Service gelaufen. Radiojournalisten störe das nicht, solange die Beiträge "in sich geschlossen, kurz, knackig und okay" seien. Die Landesmedienanstalten, zuständig für...
Im Supermarkt müssen immer mehr Menschen genau rechnen. Die Lebensmittelpreise sind gestiegen und Meldungen über Erhöhungen bei Strom- und Gaspreisen gehören zu den Nachrichten. Das hat nun auch die ARD erkannt und will zeigen, was Energie und Geld spart und was nicht.
In der neuen Sendung „Hilfe – alles wird teurer!“ am Montag, den 1. September, wollen Sigmund Gottlieb und Jörg Schönborn zur...
Ein „goldenes Zeitalter“ für Nutzwertjournalismus in den USA sieht die Fachzeitschrift Columbia Journalism Review (CJR) in seiner September/Oktober-Ausgabe kommen – angetrieben von kleinen Verbraucher-Websites und Bloggern. Verbraucher würden sich in diesen Tagen einen Verbraucherjournalismus wünschen, der als ihr Alliierter fungiert, schreibt der Autor des Beitrags „Attitude Adjustment“, David...
Mit der neuen Sendung „Allestester“ steigt SAT.1 in den Nutzwertjournalismus ein. Ob Lebensmittel, Haushaltsgeräte, Kleidung, Dienstleistungen oder Urlaubsreisen - das Experten-Team der Allestester schreckt angeblich vor gar nichts zurück.
Auf dem Prüfstand gestellt werden von der Reaktion die Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit versteckter Kamera und im Labor wollen die...
Das Journalistische Seminar der Universität Mainz und die als gleichberechtigter Partner auftretende Frankfurter Direktbank ING-Diba bieten auch in diesem Jahr ihre Sommerakademie Verbraucherjournalismus an.
Sie findet in diesem Jahr vom 22. bis zum 25. September 2008 statt. 40 Journalistinnen und Journalisten können sich für jeweils zweitätige Seminare um eine Teilnahme bewerben. Die...
Im Januar kommenden Jahres erscheint das Buch „Nutzwertjournalismus“ von Christoph Fasel in einer 2., überarbeiteten Auflage im Verlag UVK. Die erste Auflage stammt aus dem Jahr 2004. In der neuen Auflage sollen die Handlungsempfehlungen noch stärker herausgearbeitet und aufbereitet werden, teilt der Verlag mit. Außerdem sollen die neuesten Entwicklungen berücksichtigt werden. Dazu kommen neue...
Gegen Nutzwertjournalismus und eine Serviceorientierung sei grundsätzlich nichts einzuwenden. Das sagte Dietmar Timm, Leiter der Stabsstelle Zentrale Aufgaben/Multimedia beim Deutschlandradio in einem Interview mit dem Magazin „Upload - für digitales Publizieren“ aus Hannover.
Der Orientierungsbedarf unter den Mediennutzern sei da und ein solches Angebot deshalb gerechtfertigt. Allerdings sei...
Finanzpublikationen veröffentlichen Geldanlagetipps und empfehlen einzelne Aktien – nicht unbedingt zum Nutzen der Leser. Der Wissenschaftler und Journalist Thomas Schuster untersucht Wirtschaftskommunikation und erklärt im BLICKPUNKT-Interview, warum selbst langjährige Kenner der Finanzmärkte mit ihren Einschätzungen falsch liegen.
Wenn es um Wirtschaft und Finanzen geht, wollen sich die Deutschen immer noch in erster Linie über ihre Regionalzeitung informieren. Eine Studie der Universität Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Institut für Verbraucherjournalismus in Calw zeigt jedoch: Regionalzeitungen können diesen Erwartungen ihrer Leser nicht immer so nachkommen, wie es wünschenswert wäre.
Die Erhebung unter Deutschlands...
Eine positive Bilanz für das Jahr 2007 zog der Vorstand der Stiftung Warentest auf seiner Jahrespressekonferenz der Stiftung in Berlin. Die Zahl der durchgeführten Warentests sei mit 187 gegenüber dem Jahr davor konstant geblieben. Dazu gehörte neben den 108 klassischen vergleichenden Warentests (Vorjahr 107) auch die Untersuchung von neuartigen Produkten und von Aktionsware, die bei Discountern...
Vorsicht vor dem PR-Einfluss von Unternehmen und ein Appell zu mehr und intensiverer Recherche – das ist das Credo von Wirtschaftsjournalisten unterschiedlicher Medien, die für die neue Dokumentation der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche „Kritischer Wirtschaftsjournalismus. Analysen und Argumente. Tipps und Tricks“ befragt wurden.
Die Dokumentation mit einer Reihe von interessanten...
praxis4, ein dreizehn Monate dauerndes Traineeprogramm für Nachwuchsjournalisten mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Verbraucherschutz/Verbraucherpolitik, startet am 1. Juni 2008 zum fünften Mal. Organisiert wird es von der Stiftung Warentest, dem Verbraucherzentrale Bundesverband dem Rundfunk Berlin-Brandenburg, dem ZDF und der Berliner Journalisten-Schule. Weitere Partner sind der Deutsche...
Über 200 Tests und mehr als 300 Reports - die neu erschienene CD-ROM der Stiftung Warentest enthält den kompletten Jahrgang 2007 für „Test“ und „Finanztest“. Die CD-ROM kostet 22,80 Euro und ist im Buchhandel erhältlich oder kann unter www.test.de/shop. bestellt werden. Ebenfalls erhältlich ist eine CD-ROM nur für die „Test“- bzw. eine nur für die „Finanztest“-Ausgaben des Jahres 2007. Sie kosten...
Regionale Tageszeitungen decken zwar mit ihrem Nutzwertangebot ein weites Themenspektrum ab, jedoch bereiten sie ihre Inhalte nicht leserfreundlich auf: regionale Bezüge und weiterführende Hinweise fehlen, größtenteils setzten die Redaktionen weder Fotos noch zusätzliche Gestaltungselemente zur ansprechenden Gestaltung ein.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Hamburg in...
Einen eintägigen Journalisten-Praxis-Workshop „Servicethema Altersvorsorge – Was Journalisten wissen müssen“ bietet das Institut für Verbraucherjournalismus am 10. Juli 2007 in Stuttgart an. Die Seminarkosten übernimmt der Versicherungskonzern Gothaer. (ek)
Die Jahrestagung des Netzwerk Recherche fand dieses Jahr am 15. und 16. Juni in Hamburg statt. Sie erstreckte sich erstmals über zwei komplette Tage.
Der Samstag stand dabei unter dem Titel „Anstoß Recherche: Nutzwert-Journalismus für die Demokratie“ und beleuchtete die deutsche Medienlandschaft aus verschiedenen Perspektiven: von einer Studie über die neuen Nachrichtenfaktoren bis hin zur...
Im Seminar „Verbraucherjournalismus“ vom 29. bis 31. Mai 2007 an der Akademie der Bayerischen Presse e.V. in München sind noch Plätze frei. Das Seminar richtet sich an Berufsanfänger. Die Teilnahme kostet 210 Euro ohne Übernachtung und Verpflegung. (ek)
Das Journalistische Seminar der Universität Mainz und eine als gleichberechtigter Partner auftretende Bank bieten in diesem Jahr ihre Sommerakademie Verbraucherjournalismus vom 24. bis zum 27. September an. 40 Journalistinnen und Journalisten können sich für jeweils zweitätige Seminare bis zum 31. August 2007 bei der Bank (!) um eine Teilnahme bewerben. Vor dem Hintergrund, dass kritische...
Das Kuratorium für Journalistenausbildung in Salzburg der Österreichischen Medienakademie will mit einem zweitätigen Seminar Journalisten aller Mediengattungen Impulse, konzeptionelles Denken und praktisches Know-how vermitteln. Die erste Sommerakademie Servicejournalismus findet am 9. und 10. Juli statt. Die Kosten in Höhe von 600 Euro will eine Bank übernehmen, die als Unterstützer auftritt....
Das Programm Praxis4 als eine Weiterbildung zu Verbraucher- und Wirtschaftsjournalisten geht ins vierte Jahr. Teilnehmer des Programms durchlaufen vier Redaktionen oder Pressestellen des RBB, der Stiftung Warentest, des Tagesspiegels, des ZDF-Magazins WISO, des Deutschen Mieterbundes oder des Verbraucherzentrale-Bundesverbandes. Das vierte Weiterbildungsjahr beginnt im Juni 2007 und bietet acht...
Einer Umfrage des Kuratoriums für Journalistenausbildung (KfJ) in Salzburg zufolge, sehen zumindest österreichische Journalisten den Bedarf für Servicejournalismus als gegeben an. 95 Prozent der Befragten erklärten, Servicejournalismus sei ein sinnvoller Versuch, die Leser, Hörer und Seher besser an das Medium zu binden.
Dass Servicejournalismus in Zukunft wichtiger wird, bejahten 70 Prozent...
Den für das aktuelle Wintersemester angekündigte Master-Studiengang „Content Management“ hat die private Fachochschule Calw offenbar auf das Wintersemester 2007/08 verschoben. Die auf den 22.08.2006 datierte Pressemitteilung der Hochschule wurde online nachträglich verändert: „Die Vertiefungsrichtung an der privaten Hochschule startet voraussichtlich zum Wintersemester 2007/2008.“ (ek)
Teilnehmer der Fachtagung „Kritischer Wirtschaftsjournalismus“ des Netzwerkes Recherche haben in einem Thesenpapier Verbraucher-, Service- oder Nutzwertjournalismus als neuen Typ der Wirtschaftsberichterstattung bezeichnet. Er habe den leserfernen Typus der 1990er Jahre abgelöst und stelle den Großteil des aktuellen Wirtschaftsjournalismus.
Weitere Themen waren das schwierige Quellenumfeld, der...
Die Apotheken-Umschau (AU) „ist kein PR-Blatt, sondern bietet ernstzunehmenden Ratgeberjournalismus“, behauptet Uwe Krüger in der Fachzeitschrift message (2/2006, S. 66-69). Unter der Rubrikenüberschrift „Nutzwertjournalismus/Apotheken Umschau“ porträtiert er das vom Wort & Bild Verlag produzierte Kundenmagazin, das „ausschließlich in Apotheken erhältlich“ und „kostenlos an Kunden abgegeben“ wird...
Die private Fachochschule Calw
richtet zum Wintersemester 2006/07 die Vertiefungsrichtung „Verbraucher- und Wirtschaftsjournalismus“ im Master-Studiengang „Content Management“ ein. Zunächst sechs Studenten mit wirtschaftlichen oder journalistischen Vorkenntnisse sollen innerhalb von drei bis fünf Semestern Kenntnisse der Verbraucher- und Marktforschung, des Konsumentenverhaltens, der Verbraucherpolitik und Techniken verbraucherjournalistischen Arbeitens vermittelt werden.
Die Hochschule Calw wurde 2001 gegründet und gehört seit 2005 zum SHR-Konzern
. Der Master-Studiengang „Content Management“ kostet 7.500 bis 9.000 Euro. Das Wintersemester 2006/2007 beginnt für den Fachbereich II „Medien und Kommunikationsmanagement“ am 23.10.2006. (ek)
weitere Infos: FH Calw
, Studienplan (
pdf 430 kB)
Aktualisierung
Über die Macht des Verbraucherjournalismus und Anforderungen an die Konsumgüter-Industrie diskutieren zwei Öffentlichkeitsarbeiter (Matthias Mehlen von McDonalds und Carel Mohn vom Verbraucherzentrale Bundesverband) und der Journalist und Buchautor Bernhard Epping Ende September in Berlin. Es moderiert die Journalistin Vera Cordes. Im Kommunikationskongress
des Bundesverband deutscher Pressesprecher sprechen etwa 100 Referenten aus Wirtschaft, Medien, Politik und Gesellschaft über aktuelle kommunikationspolitische Fragen.
Termin: 28.09.2006, 15:30 bis 16:30 Uhr. Die Teilnahme kostet netto 460 bis 920 Euro. (ek)
Ein Aufbauseminar „Die Welt der Tipps und Tests“ für fortgeschrittene Journalisten veranstaltet die Klara-Schule für Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit GmbH Berlin
am 4. und 5. September 2006. Die 12 bis 18 Teilnehmer zahlen jeweils 410 Euro (netto). Mitveranstalter ist das Institut für Verbraucherjournalismus
. (ek)
Vom 5. bis 7. Juli 2006 richtet die Akademie der Bayerischen Presse
in München ein Fachseminar „Verbraucherjournalismus“ für Journalisten aller Medien aus (180 Euro). Die Akademie für Publizistik
in Hamburg bietet am 24. und 25. Juli 2006 ein Seminar „News to use – Journalismus mit Nutzwert“ für Print-Journalisten an (310 Euro). (ek)
Mit insgesamt 10.000 Euro ist der Journalistenpreis dotiert, mit dem eine Versicherung Tageszeitungsartikel mit Service- oder Ratgebercharakter auszeichnen möchte. Die Beiträge müssen zwischen dem Jahresbeginn und dem 30. September 2006 veröffentlicht worden sein. Die Jury besteht aus zwei PR-Mitarbeitern (inkl. Vorsitz), zwei Journalisten und Prof. Volker Wolff (Universität Mainz). Die Artikel können bis zum 13. Oktober 2006 eingereicht werden. (ek)
Die WDR-Sendung „markt“
erhält den ersten Preis für Verbraucherjournalismus der Stiftung Warentest, die zweiten und dritten Preise gehen an „stern TV“
und „Kassensturz“ (Schweizer Fernsehen)
. Eine Jury beurteilte in diesem Jahr Konzepte regelmäßiger, nutzwertorientierter und verständlicher Verbraucherinformation im Fernsehen. 29 Sendungen hatten sich um die Preise beworben. „Die eingesendeten Beiträge waren auf sehr hohem Niveau“, sagte Dr. Werner Brinkmann, Vorstand der Stiftung, „Servicethemen gewinnen an Bedeutung im Fernsehen.“ In den Vorjahren hatte die Jury Verbraucherjournalismus in Tageszeitungen und Hörfunksendungen bewertet. (ek)
Quelle: Stiftung Warentest![]()
Das Journalistische Seminar der Universität Mainz
bietet in der Sommerakademie Verbraucherjournalismus
zweitägige Workshops für insgesamt 40 Journalistinnen und Journalisten an. Die Workshops finden in den Bereichen Print, Hörfunk, TV und Online und im Zeitraum 25. bis 28. September statt. Die Kosten für Teilnahme und Unterkunft übernimmt ein Sponsor. Bewerbungen sind an den Sponsor (!) zu richten und bis zum 31. August 2006 möglich. (ek)
Bericht von der Sommerakademie 2004 [Link erloschen]
Hubertus Primus, Vorstand Bereich Publikationen der Stiftung Warentest, hat den Beirat des Instituts für Verbraucherjournalismus
an der Fachhochschule Calw verlassen. Als Grund nennt er „die sachliche und personelle Verknüpfung der kommerziellen Agentur Wortfreunde mit dem Institut“ (Quelle: Finblog
). Ihm folgt Hilke Segbers nach; sie ist Chefredakteurin des dpa/gms-Themendienstes
der Deutschen Presse-Agentur GmbH. (ek)
Mit ihrem „Preis für Verbraucherjournalismus“ möchte die Stiftung Warentest in diesem Jahr deutschsprachige Fernsehredaktionen auszeichnen. Bewertet werde das Konzept der regelmäßigen, nutzwertorientierten und verständlichen Verbraucherinformation. Einsendeschluss ist der 17.03.2006, die Preise im Gesamtwert von 6500 Euro werden Anfang Mai in Berlin verliehen. (ek)
Infos: Stiftung Warentest [extern]
Der Verbraucherzentrale Bundesverband, die Stiftung Warentest und die Berliner Journalisten-Schule bieten zum dritten Mal eine einjährige Weiterbildung im Verbraucherjournalismus an. Acht angehende Journalisten werden in Praxisstationen und Seminaren mit Verbraucherthemen und -politik vertraut gemacht. Sie sollen eine Unterstützung von monatlich 600 Euro erhalten. Die Weiterbildung beginnt am 1. Juni 2006, Bewerbungen sind bis zum 16. März 2006 möglich. (ek)
Infos: test [extern] | http://www.praxis4.de [extern]
Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und das Institut für Verbraucherjournalismus bieten am 25. und 26. Januar in Brüssel ein Seminar für deutsche Journalisten zur europäischen Verbraucherpolitik an. Politiker und Lobbyisten erläutern Themen, Akteure und Entscheidungsprozesse.
Die Teilnahme ist für Journalisten kostenfrei, die Veranstaltung wird finanziell unterstützt von der Europäischen Kommission und vom Europäischen Parlament. Anmeldung bis 5. Januar 2006. (ek)
Kontakt und Info [pdf extern]
Die Akademie der Bayerischen Presse bietet ein dreitägiges Seminar zum Verbraucherjournalismus vom 5. bis 7. Dezember 2005 an. Die Seminargebühr beträgt 180 €. (ek)
Weitere Infos [extern] pdf-Datei [extern]
Für die Recherche eines Verbraucher-Themas stellt das Institut für Verbraucherjournalismus 5000 Euro zur Verfügung. Hauptberufliche Redakteure und freie Journalisten aller Medien können sich bis zum 31. August 2005 bewerben. Für die Recherche und das Erstellen eines veröffentlichungsreifen Beitrags sind drei Monate vorgesehen. (ek)
Die „Sommerakademie Verbraucherjournalismus“ des Journalistischen Seminars der Universität Mainz [extern] findet in diesem Jahr vom 4. bis 7. Oktober statt. 40 junge Journalistinnen und Journalisten können an zweitägigen Workshops der Medienbereiche Print, Hörfunk, TV und Online teilnehmen. Für die Tagungsgebühren von 800 Euro will ein Sponsor Stipendien gewähren. Bewerbungen sind online bis zum 31. August 2005 möglich. (ek)
Infos: Sommerakademie Verbraucherjournalismus [extern]
Das neu gegründete Institut für Verbraucherjournalismus [extern] an der Fachhochschule Calw will den Verbraucherjournalismus in deutschsprachigen Ländern erforschen. Das Institut bietet Kurse für Journalisten aller Mediensparten an sowie für Nicht-Journalisten (PR-Arbeiter). Förderer des Instituts ist die Bank Ing-Diba. Prof. Dr. Christoph Fasel (FH Calw) leitet das Institut, im Beirat sitzen unter anderem Prof. Dr. Michael Haller (Uni Leipzig), Carel Mohn (Verbraucherzentrale Bundesverband), Dr. Ullrich Ott (Ing-DiBa), Hubertus Primus (Stiftung Warentest) und Werner Zedler (Chefredakteur „Guter Rat“). (ek)
Quelle: Kleinreport.ch [extern]
Das Hörfunkprogramm WDR 2 mit seiner Sendung „Quintessenz“ erhält den ersten Preis für Verbraucherjournalismus 2005 der Stiftung Warentest. Den zweiten Preis teilen sich der Deutschlandfunk (u. a. „Marktplatz“) und das RBB-Programm 88acht mit seinem Klassiker „Expertenrunde“. Eine Jury aus Journalisten bewertete das redaktionelle Konzept von 27 Radioprogrammen im Sinne einer regelmäßigen, unabhängigen und nutzwertorientierten Verbraucherinformation. (ek)
Pressemitteilung der Stiftung [extern]
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Stiftung Warentest schreiben zum zweiten Mal ein Traineeprogramm aus, das Nachwuchsjournalisten zu Verbraucherjournalisten weiterbilden soll. Das Programm mit dem Namen „praxis4“ beginnt am 1. Juni 2005 und dauert zwölf Monate. Die Teilnehmer erhalten insgesamt 7200 Euro, außerdem übernimmt ein Sponsor weitere Ausbildungskosten. Acht Plätze stehen zur Verfügung, die Bewerbungsfrist endet am 18. März 2005. (ek)
Infos: www.praxis4.de [extern] | Quelle: Pressemitteilung des vzbv [extern]
Online-Angebote würden auch künftig keinen unabhängigen, guten Verbraucherjournalismus bieten können, wenn
![]() | die Nutzer nicht bereit seien, dafür zu zahlen, |
![]() | die Angebote nicht von einer starken journalistischen Marke getragen würden und |
![]() | es um hoch emotionalisierende Themen wie Gesundheit, Erziehung oder Psychologie geht. |
Das sind einige Thesen, wie sie das „1. Forum Verbraucherjournalismus“ am 13. Oktober 2004 in Hamburg formulierte. Im Netz fehle häufig die journalistische Selektion und Einordnung, außerdem sei die Gefahr von PR-Einflüssen besonders groß. Weil die meisten Leser noch gedruckte Medien zu lesen gewohnt sind, sei Verbraucherjournalismus im nächsten Jahrzehnt eine „Lebensversicherung“ für Printtitel, vor allem für Zeitschriften. (ek)
vgl. Spohr, Simone: Nutzwert. In: Medium Magazin, Nr. 11/2004, S. 52-53
Unter dem Titel „Verbraucherjournalismus im Internet - eine Bedrohung für TV und Print?" findet am Donnerstag, 14. Oktober 2004, im Kempinski Hotel Atlantik ab 15.00 Uhr ein Forum für Journalisten, Blattmacher und Führungskräfte in Redaktionen statt. Anmeldungen zu der von der ING Diba initiierten Journalistenveranstaltung sind noch möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. (ek)
Infos und Quelle: www.newsroom.de [Link erloschen]
Soeben ist erschienen: Christoph Fasel: „Nutzwertjournalismus“
UVK-Verlag Konstanz, 268 Seiten, broschiert. 24,90 Euro. ISBN: 3896694553. Reihe Praktischer Journalismus. (ek)
Inhaltsverzeichnis | Rezensionen | Weitere Infos [extern]
Noch Restsplätze in der Sommerakademie Verbraucherjournalismus 2004 am Journalistischen Seminar der Universität Mainz: Dort finden im September mehrtägige Workshops in den Medienbereichen Print, Hörfunk, TV und Online für junge Journalistinnen und Journalisten statt. Die Teilnahme kostet 800 Euro, die evtl. von einem Sponsor übernommen werden. (ek)
Bewerbung und Infos [extern] | Quelle: www.newsroom.de [Link erloschen]
In der Sommerakademie Verbraucherjournalismus 2004 am Journalistischen Seminar der Universität Mainz finden im September mehrtägige Workshops in den Medienbereichen Print, Hörfunk, TV und Online statt. In jedem Bereich stehen jungen Journalistinnen und Journalisten zwölf Plätze zur Verfügung. Bewerbungen sind bis zum 31. Juli 2004 möglich. (ek)
Der UVK-Verlag kündigt für August 2004 an: „Nutzwertjournalismus“ von Christoph Fasel. 250 Seiten, broschiert. 24,90 Euro. ISBN: 3896694553. Reihe Praktischer Journalismus. (ek)
Weitere Infos [Link erloschen]
Die »Mitteldeutsche Zeitung« hat für ihre tägliche Ratgeberseite den erstmals vergebenen Preis für Verbraucherjournalismus der Stiftung Warentest gewonnen. Eine Jury vergab den zweiten Preis der »Berliner Zeitung«, auf Platz drei kam die »Hannoversche Allgemeine Zeitung«. 38 Regionalzeitungen hatten drei bis fünf Zeitungsseiten aus dem Jahr 2003 eingereicht. (ek)
Pressemitteilung der Stiftung [Link erloschen] | Teilnahmebedingungen [Link erloschen]
Vier Nachwuchsjournalisten werden ab dem 1. Juni 2004 zu Verbraucherjournalisten ausgebildet. Das Projekt „Praxis 4“ wird vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der Stiftung Warentest, dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), der Berliner Journalisten-Schule (BJS) und dem Journalistischen Seminar der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz ausgerichtet. Die Ausbildung dauert zwölf Monate. (ek)
Pressemitteilung vzbv [extern] | Pressemitteilung der Stiftung [Link erloschen]
Die drei Magazine »Spiegel«, »Stern« und »Focus« haben 2002 deutlich weniger Verbraucherthemen auf die Titelseite gehoben als fünf Jahre zuvor. Nach einer Analyse Wiesbadener Marktforscher betrafen 1998 noch 40 Prozent der »Focus«-Aufmacherthemen Verbrauchernöte und -hoffnungen, 2002 waren es 26 Prozent. Beim »Spiegel« sank die Quote im gleichen Zeitraum von 16 auf 10 Prozent, beim »Stern« von 42 auf 24 Prozent. (ek)
Quelle: Ickstadt, Christian: Die Fieberkurve der Titel-Themen. Die Welt, 30.06.2003 [extern]
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